Kampagne für die Reform der Vereinten Nationen

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Is Germany actually blocking the development of the UNITED NATIONS to become an effective System of Collective Security?

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THE LAW OF THE REVERSAL OF TENDENCIES

by Klaus Schlichtmann

 

ART. IX / 九条

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UNO-CHARTA UN CHARTER

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Der Drei-Billionen-Dollar-Krieg

 

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WARUM SOLLEN HOHEITSRECHTE AUF DEN Weltsicherheitsrat Übertragen Werden?

Die Antwort ist einfach: um das System der kollektiven Sicherheit der UNO in Kraft zu setzen und den Krieg ein für alle mal abzuschaffen.

WAS IST DAS SYSTEM DER KOLLEKTIVEN SICHERHEIT UND WARUM IST ES NOCH NICHT IN KRAFT?

Unentbehrlich für das System, das die UNO-Charta verkündet, sind Abrüstung, eine Beschränkung oder Übertragung von Hoheitsrechten und verbindliche internationale Rechtsprechung. Ohne diese Komponenten gibt es kein System kollektiver Sicherheit. Als vierte ‘Säule’ sollte eine demokratische Repräsentation der souveränen Völker der Vereinten Nationen geschaffen werden. Unglücklicherweise begann mit dem Kalten Krieg die ursprüngliche Bedeutung der kollektiven Sicherheit in Vergessenheit zu geraten, und die eigentlichen Grundsätze und Ziele gingen verloren.

WIE KÖNNEN DIE MITGLIEDSSTAATEN HOHEITSRECHTE AN DEN SICHERHEITSRAT DELEGIEREN?

Außer der UNO-Charta sind die Ziele und Grundsätze der kollektiven Sicherheit in zahlreichen Verfassungen enthalten; das Bonner Grundgesetz ist hier geradezu exemplarisch, obwohl es noch nicht, wie die japanische 'Friedensverfassung', konkret einen Souveränitätsverzicht geleistet hat.

ABER HAT DER U.N.-SICHERHEITSRAT NICHT schon zu viel macht?

Gegenwärtig ist der Sicherheitsrat – wie Mohammed Bedjaoui, der ehemalige Präsident des Internationalen Gerichtshofes (IGH), erklärt hat (The New World Order and the Security Council, Dordrecht, 1994) – unantastbar und entzieht sich ‘jeglicher rechtlichen Kontrolle.’ Obwohl Völkerrechtler zum Optimismus tendieren, muss man realistischerweise feststellen, dass die Autorität des Sicherheitsrats sich hauptsächlich aus dem KAPITEL 17 der UNO-Charta herleitet und aus dem, was die Staaten bereit sind, ihm zuzugestehen. Mit der Übertragung von Hoheitsrechten wäre der Anfang gemacht, um dem Sicherheitsrat eine echte Rechtsgrundlage zu geben.

Aber müssten sich nicht zuerst alle Staaten einigen und dann gleichzeitig diesen schritt tun?

Nein! Was die UNO-Charta ins Auge fasst ist ein Prozess, bei dem eine Nation – evtl. auch eine Region – nach der anderen durch Maßgabe des jeweiligen Gesetzgebers antritt, um im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen der Charta an der Gestaltung des zukünftigen Sicherheitsrats mitzuwirken; vor allem aber müssen auch die VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN in den Prozess mit einbezogen werden. Wenn die Gründer der UNO nicht an einen Prozess gedacht hätten, hätten sie auf der Konferenz in San Francisco im Jahre 1946 bereits die kollektive Sicherheit und verbindliche Rechtsprechung einrichten können. Die Übertragung von Hoheitsrechten sollte freiwillig sein. 

WIE stehen die politischen Parteien in der Bundesrepublik dazu?

Eine umfassende Dokumentation ist in Vorbereitung bzw. kann bereits angefordert werden. Die deutschen Weltföderalisten haben in den achtziger und neunziger Jahren den Boden dafür bereitet, dass nun ein solcher Schritt, wie ihn das Bonner Grundgesetz und die UNO-Charta vorsehen, konkret in Angriff genommen werden kann. Zwei Beispiele, ein Brief von der SPD und ein Brief von der CDU, sollen hier genügen.

würden die USA das zulassen?

Es ist wahrscheinlich, dass die USA eine eigenständige deutsche und europäische Friedenspolitik, die diesen Namen wirklich verdient, unterstützen würden. Gegen eine Maßnahme des nationalen Gesetzgebers, der sich in einem souveränen Akt des Rechtes auf Kriegführung begibt und  Hoheitsrechte, welche die eigene und damit auch die internationale Sicherheit betreffen, auf den UNO-Sicherheitsrat überträgt, könnten die USA zudem nichts unternehmen. 

 

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284 The means to real peace. -

No government nowadays admits that it maintains an army so as to satisfy occasional thirsts for conquest; the army is supposed to be for defence. That morality which sanctions self-protection is called upon to be its advocate. But that means to reserve morality to oneself and to accuse one‘s neighbour of immorality, since he has to be thought of as ready for aggression and conquest if our own state is obliged to take thought of means of self-defence; moreover, when our neighbour denies any thirst for aggression just as heatedly as our State does, and protests that he too maintains an army only for reasons of legitimate self-defence, our declaration of why we require an army declares our neighbour a hypocrite and cunning criminal who would be only too happy to pounce upon a harmless and unprepared victim and subdue him without a struggle. This is how all states now confront one another: they presuppose an evil disposition in their neighbour and a benevolent disposition in themselves. This presupposition, however, is a piece of inhumanity as bad as, if not worse than, a war would be; indeed, fundamentally it already constitutes an invitation to and cause of wars, because, as aforesaid, it imputes immorality to one‘s neighbour and thereby seems to provoke hostility and hostile acts on his part. The doctrine of the army as a means of self-defence must be renounced just as completely as the thirst for conquest. And perhaps there will come a great day on which a nation distinguished for wars and victories and for the highest development of military discipline and thinking, and accustomed to making the heaviest sacrifices on behalf of these things, will cry of its own free will: ,we shall shatter the sword‘ - and demolish its entire military machine down to its last foundations. To disarm while being the best armed, out of anelevation of sensibility - that is the means to real peace, which must always rest on a disposition for peace: whereas the so-called armed peace such as now parades about in every country is a disposition to fractiousness which trusts neither itself nor its neighbour and fails to lay down its arms half out of hatred, half out of fear. Better to perish than to hate and fear, and twofold better to perish than to make oneself hated and feared - this must one day become the supreme maxim of every individual state! - As is well known, our liberal representatives of the people lack the time to reflect on the nature of man: otherwise they would know that they labour in vain when they work for a ,gradual reduction of the military burden‘. On the contrary, it is only when this kind of distress is at its greatest that the only kind of god that can help here will be closest at hand.  The tree of the glory of war can be destroyed only at a single stroke, by a lightning-bolt: lightning, however, as you well know, comes out of a cloud and from on high. (R.J. Hollingdale, transl., Human, All Too Human. A Book for Free Spirits, Cambridge Texts in the History of Philosophy (1996), pp. 380-81)

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